Für den im letzten Jahr erneut ausgeschriebenen Wettbewerb haben wir zahlreiche, tolle Zusendungen erhalten. Ein herzliches Dankeschön von uns hierfür. Ein Beweis, dass die Thematiken Fair Play und Werte im Sport bei vielen Kindern und Jugendlichen einen hohen Stellenwert haben und im sportlichen Alltag gelebt werden.
Wir haben in diesem Jahr 3 erste Plätze auserkoren. Wir gratulieren allen Gewinnern sehr herzlich.
Auch in diesem Jahr schreiben wir den Wettbewerb wieder aus. Alle weiteren Informationen sind hier zu finden.
Die Gewinner sind:
Pepe Krohn (Tennis Club St.Michaelisdonn)
“Pepe Krohn ist in seinem Verein der stärkste & technisch sicherste Spieler im Bereich der Kinder/Jugendlichen, da er mit 3 Jahren angefangen hat Tennis zu spielen und mittlerweile 3x wöchentlich trainiert. Bei den Vereinsmeisterschaften durfte er in diesem Jahr erstmalig bei den Erwachsenen mitspielen.
Für Pepe war es Herausforderung und zu gleich Anerkennung bei den “Großen” mitzuspielen. Innerhalb der Kinder/Jugendgruppe hätte die Spielrunde, auf Grund von Krankheit, nicht stattfinden können. Hier bot Pepe sich sofort an mitzuspielen und auf all seine gewonnenen Punkte zu verzichten & seinen “Gegnern” lediglich nett zuzuspielen. Er machte es so geschickt, dass die anderen es nicht merkten & jeden eigenen gewonnenen Punkt vor Stolz feierten. Als Pepe dann im Herren-Doppel bei den Erwachsenen antrat, bot sich den Zuschauern ein packendes Match. Den ersten Satz gewann Pepe mit seinem Partner sicher mit 6:3, der zweite Satz jedoch war ein Kopf an Kopf rennen. Beim Spielstand von 6:6 im zweiten Satz wurde ein Tiebreak gespielt. Hierbei muss ein Team als erstes mind. 10 Punkte erreichen – mind. 2 Vorsprung – um den Satz für sich zu gewinnen. Beim Spielstand von 11:12 gegen Pepes Team, spielte das gegnerische Doppel eine Crossball, der knapp noch auf die Linie fiel.
Das generische Doppel hatte den Ball als AUS gesehen & dachte der Punkt ist verloren. Pepe jedoch gab den Ball gut, zeigte den Abdruck. Somit gab er die Chance auf einen schnellen Sieg ab, denn das andere Doppel hatte den 2. Satz nun gewonnen. Nun musste noch ein Match Tiebreak gespielt werden, den er anders hätte umgehen können.
C-Jugend der DJK Rhede 1957 e.V.
Aufgrund geringer Spieleranzahl spielte die Mannschaft in einer 8er Gruppe. Die Mannschaft war in den letzten Jahren nicht besonders erfolgreich und hat viele Spiele zum Teil hoch verloren. In Summe wurde deutlich mehr verloren als gewonnen. Die Jungs wissen, wie es sich anfühlt, auch hoch zu verlieren. Am 19.11.25 hat das Team gegen die JSG Elten/Praest gespielt. Das Spiel war von Anfang an sehr einseitig und die DJK Rhede 1957 war dem Gästeteam aus Elten/Praest deutlich überlegen und ging schnell hoch in Führung. Deshalb haben Trainer und Mannschaft gemeinsam entschieden, etwas zu ändern. 2 Minuten nach der Halbzeit hat das Rheder Trainerteam seine vermeintlich stärkeren Spieler ausgewechselt. Im Rahmen dieser Auswechslung hat Rhede ab diesem Zeitpunkt seine Anzahl an Spielern freiwillig reduziert und fast die komplette 2. Halbzeit mit einem Spieler weniger, also in Unterzahl, absolviert. Durch diese Unterzahl wurde dann dem Gegner zumindest 3 Tore ermöglicht.
Clemens Buchner und Josephine Eilers (Sail-Lollipop Regatta Verein)
Wir sind eine Segelgruppe aus Hooksiel an der Nordsee. Die Kids lernen auf kleinen Jollen (Optimisten oder kurz Optis) das Segeln und nehmen auch an Regatten Teil. Die Gruppe liegt altersmäßig zwischen 7 und 13 Jahren. Im Opti sind die Kids allein unterwegs und müssen auf dem Wasser ihre eigenen taktischen Entscheidungen treffen aber auch mit Problemen zunächst selber klarkommen (auch wenn immer ein Begleitboot in der Nähe ist). Aus unserem Verein starteten fünf Kinder bei der Jugendmeisterschaft Wilhelmshaven – Friesland. Während einer Wettfahrt ist einem Segler der Baum hochgeklappt, so dass sich die Baumgabel vom Mast getrennt hat. Mit diesem technischen Defekt hätte er eigentlich aufgeben müssen. Seine Mitsegler Josephine und Clemens haben daraufhin während des Rennens ihre Boote gewendet, sind zurückgefahren und haben ihrem in Konkurrenz stehenden Teamkollegen geholfen, das Problem zu lösen. Dadurch haben beide einige Plätze verloren. Für mich als Trainer war dies ein großartiger Beweis vom Sportsgeist und Seemannschaft.